Vielfalt leben

Familien mit Menschen mit Down-Syndrom sind wie ganz durchschnittliche Familien. Generell sollte doch jeder Mensch in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit wahrgenommen werden. So wie sich die Natur in schier unendlicher Farbenpracht und exotischen Exemplaren präsentiert, wie immer wieder neue Kompositionen im Bereich der Musik entstehen, das Kaleidoskop sozusagen unendliche viele Möglichkeiten ausweist – so ist auch jeder Mensch ein einzigartiges  Ergebnis der Schöpfung. Wissen Sie was? Menschen mit Down-Syndrom sind ebenso so unterschiedlich wie „Du und ich“. Ihr Lebensweg ist genauso wenig vorhersehbar wie der der Erdenbürger ohne Trisomie 21. Manche können schon mit fünf Jahres lesen, andere noch nicht einmal als Jugendliche, manche betreiben später ihr eigenes Café, andere arbeiten im Dienstleistungsbereich, wieder andere studieren – wie der prominente Pablo Pineda aus Spanien. Ein  genialer Rhetoriker, ein studierter Pädagoge, ein Kino-Darsteller, ein Herr mit Down-Syndrom. Eine liebe Freundin hat aber mal zu mir gesagt: „Wichtig ist doch nicht, ob Dein Kind studiert oder nicht, sondern nur ob es glücklich und zufrieden ist.“ Und was soll ich sagen: Sie hat Recht. Kinder wie auch Erwachsene mit Down-Syndrom haben die gleiche Chance auf ein ausgefülltes Leben wie die Menschen ohne das zusätzliche Chromosom. Darum geht es auch in erster Linie: Mädchen und Jungen, Männer und Frauen mit Trisomie 21 leiden nicht an dem Down-Syndrom – wie so oft geschrieben wird. Sie haben dies halt als genetische Besonderheit. Eine Krankheit ist es nicht. Und Ruth Cromer, eine junge Frau mit Dwn-Syndrom, betonte außerdem bei einem DS-Weltkongress: „Ich bin keine Behinderte. Ich bin ein Mensch mit einem Handikap. An erster Stelle bin ich ein Mensch.“  Warum erzähle ich das alles? Weil in der Gesellschaft oft  noch ein falsches Bild herumschwirrt. „Die verbreitete Angst vor einem Kind mit Down-Syndrom beruht nämlich weniger auf der Erfahrung von Familien, die ein Kind mit Down-Syndrom haben, als auf einem gesellschaftlichen Mythos, der allerdings ausgesprochen wirkungsvoll ist“, erklärt die Ethikerin Dr. Sigrid Graumann. So sei die hohe Prozentzahl der Schwangerschaftsabbrüche bei der Diagnose Trisomie 21 zu erklären. Und der neue Bluttest für Schwangere wird durch seine Ausrichtung, speziell Kinder im Mutterleib mit Down-Syndrom ausfindig zu machen, verstärkt falsche Bilder in den Köpfen der Menschen festsetzen. Dabei ist zu befürchten, dass Menschen mit Trisomie 21 verstärkt an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Durch die neue Untersuchungsmethode werden Menschen mit Trisomie 21 diskriminiert.

Familien mit Menschen mit Down-Syndrom sind wie ganz durchschnittliche Familien. Generell sollte doch jeder Mensch in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit wahrgenommen werden. So wie sich die Natur in schier unendlicher Farbenpracht und exotischen Exemplaren präsentiert, wie immer wieder neue Kompositionen im Bereich der Musik entstehen, das Kaleidoskop sozusagen unendliche viele Möglichkeiten ausweist – so ist auch jeder Mensch ein einzigartiges  Ergebnis der Schöpfung. Wissen Sie was? Menschen mit Down-Syndrom sind ebenso so unterschiedlich wie „Du und ich“. Ihr Lebensweg ist genauso wenig vorhersehbar wie der der Erdenbürger ohne Trisomie 21. Manche können schon mit fünf Jahres lesen, andere noch nicht einmal als Jugendliche, manche betreiben später ihr eigenes Café, andere arbeiten im Dienstleistungsbereich, wieder andere studieren – wie der prominente Pablo Pineda aus Spanien. Ein  genialer Rhetoriker, ein studierter Pädagoge, ein Kino-Darsteller, ein Herr mit Down-Syndrom. Eine liebe Freundin hat aber mal zu mir gesagt: „Wichtig ist doch nicht, ob Dein Kind studiert oder nicht, sondern nur ob es glücklich und zufrieden ist.“ Und was soll ich sagen: Sie hat Recht. Kinder wie auch Erwachsene mit Down-Syndrom haben die gleiche Chance auf ein ausgefülltes Leben wie die Menschen ohne das zusätzliche Chromosom. Darum geht es auch in erster Linie: Mädchen und Jungen, Männer und Frauen mit Trisomie 21 leiden nicht an dem Down-Syndrom – wie so oft geschrieben wird. Sie haben dies halt als genetische Besonderheit. Eine Krankheit ist es nicht. Und Ruth Cromer, eine junge Frau mit Dwn-Syndrom, betonte außerdem bei einem DS-Weltkongress: „Ich bin keine Behinderte. Ich bin ein Mensch mit einem Handikap. An erster Stelle bin ich ein Mensch.“  Warum erzähle ich das alles? Weil in der Gesellschaft oft  noch ein falsches Bild herumschwirrt. „Die verbreitete Angst vor einem Kind mit Down-Syndrom beruht nämlich weniger auf der Erfahrung von Familien, die ein Kind mit Down-Syndrom haben, als auf einem gesellschaftlichen Mythos, der allerdings ausgesprochen wirkungsvoll ist“, erklärt die Ethikerin Dr. Sigrid Graumann. So sei die hohe Prozentzahl der Schwangerschaftsabbrüche bei der Diagnose Trisomie 21 zu erklären. Und der neue Bluttest für Schwangere wird durch seine Ausrichtung, speziell Kinder im Mutterleib mit Down-Syndrom ausfindig zu machen, verstärkt falsche Bilder in den Köpfen der Menschen festsetzen. Dabei ist zu befürchten, dass Menschen mit Trisomie 21 verstärkt an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Durch die neue Untersuchungsmethode werden Menschen mit Trisomie 21 diskriminiert.

„Jedes Menschenleben ist gleich viel wert“ heißt es sinngemäß im Artikel 3 des Grundgesetzes. Warum dann die Zulassung und Einführung eines neuen Bluttests in der Schwangerschaft – genannt „nicht-invasiver pränataler Diagnostiktest zur Bestimmung von Trisomie 21″?! Hubert Hüppe, ehemaliger Behindertenbeauftragter der Bundesregierung, sagt dazu: „Der Test diskriminiert behinderte Menschen in der schärfsten Form. Er dient weder der Heilung noch der Gesundheit, sondern fast einzig dem Aufspüren und anschließenden Töten von Menschen mit Down-Syndrom.“ Huppe hält den Test nach dem neuen Gendiagnostikgesetz für illegal. Auch der Down-Syndrom Verein Hannover sagt „Nein“ zum Bluttest. Damit der respektvolle und verantwortliche Umgang mit jedem Menschen, auch im pränatalen Leben, eine soziale, solidarische Gemeinschaft weiterhin stärken kann. Denn nur diese bildet eine gesunde Gesellschaft.

Wahres Wissen kann Leben schenken. Wir wollen Ihnen einen neuen, ehrlichen und authentischen Blick geben. Und der sagt: Menschen mit Down-Syndrom gehören in die Mitte unserer Gesellschaft. Den Down-Syndrom Verein Hannover gibt es seit 1999 und seit dieser Zeit ist die gesellschaftliche Integration das Herzensthema. Und auch bei NONIPT steht das Thema oben an. #NoNIPT ist ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis, das verschiedenste Perspektiven auf das Thema „Kassenfinanzierung des Bluttests auf Trisomien“ in die gemeinsame Arbeit einbringt. Oberste Forderung ist unter anderem, dass eine kassenfinanzierte vorgeburtliche Selektion verhindert wird. Via Instagram und Facebook hat das Bündnis in kürzester Zeit bereits mehr als 15.000 Menschen erreicht. Jeden Tag besuchen um die 300 Menschen die Website. Dabei sein kann man unter https://nonipt.de/.