„World First“ beim Klimaschutz

Mit dem Machtwechsel in den Staaten gab es auch ein Umdenken in Sachen Klimaschutz. Auch dafür war es höchste Zeit. Und die Eile demonstrierte der US-Klimabeauftragte John Kerry bei seinem jüngsten Besuch in Berlin. Die Klimakonferenz in Glasgow im November sei die „letzte große Hoffnung“, noch rechtzeitig die Erderwärmung bei einem Plus von 1,5 Grad zu halten, war seine vorrangige Botschaft bei der Pressekonferenz im der Bundeshauptstadt. Und dass gerade in den ärmeren, noch nicht so stark entwickelten Ländern die Emissionen zu reduzieren seien und dafür mehr als 100‘Milliarden Dollar jährlich in der Vergangenheit hätten eingeplant werden müssen. Bidens Vorgänger, so weiß man, war ein Klimawandel-Leugner. Zeit und Geld seien knapp geworden, zog Kerry Resümee nach dem vorübergehen Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen. Biden hat diese Absage gleich nach seinem Amtsantritt wieder rückgängig gemacht. Und das war auch höchste Zeit. Die Vereinigten Staaten haben sich verpflichtet die CO2-Emissionen des Landes bis 2035 um 50 Prozent gegenüber dem Niveau von 2005 zu vermindern. In Berlin zeigte sich Kerry optimistisch, dass die internationale Gemeinschaft die „Katastrophe“ noch stoppen könne. Bleibt zu hoffen, dass nach den gewichtigen Worten auch starke Taten folgen. Und hoffentlich heißt es dann nicht nur „America First“, sondern gibt es eine weltweite Einigkeit beim Klimaachutz ganz vorn zu sein.

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